INDIEN
Große
Kaschmir-Reise 10 Tage
K-1
1. Tag - Srinagar Sie werden vom Flugplatz in Srinagar, der Sommer-Hauptstadt Kaschmirs, abgeholt und zu Ihrem
Hausboot auf dem Dal-See gefahren.
Ihr Boot liegt fest verankert; es ist komfortabel ausgestattet und hat 2-3 Schlafräume mit je
einem Bad und WC, einen Essraum, einen Aufenthaltsraum mit Veranda und
ein Sonnendeck (es können weitere Gäste in den anderen Zimmern auf dem
Boot nächtigen). Es gibt ausgezeichnetes,
nach Ihren Wünschen zubereitetes Essen und einen guten Service. Nachdem
Sie sich ausgeruht und gegessen haben können Sie eine kleine Rundfahrt
mit einer Shikara, einem gondelähnlichen, überdachten Ruderboot,
unternehmen.
2. Tag - Srinagar Vormittags kurze Fahrt zum Shankracharya-Tempel,
der hoch auf dem Ihrem Hausboot gegenüberliegenden Berg liegt. Er wurde
im 2. Jh.v.Chr. durch den berühmten Kaiser Ashoka erbaut, der sich sehr
um die Verbreitung des Buddhismus in Indien verdient gemacht hat. Der
Tempel ist heute hinduistisch und ist dem Gott der Zerstörung und
Erneuerung, Shiva, geweiht, dem im gesamten Himalaya besondere Verehrung
zuteil wird. Als moslemische Herrscher im 14. Jh. die hinduistischen
Herrscher in Kashmir ablösten, wurde der Tempel Takt-i-Suleiman (Thron
des Salomon) genannt. So spiegelt sich in der Geschichte des Tempels die
Vielfalt der Kulturen wider, die in Kaschmir ihre Spuren hinterließen
und hier zu einer eigenständigen Kultur verschmolzen. – Vom
Berggipfel haben Sie einen weiten Rundblick auf die Stadt mit ihren Seen
und Umgebung.
Die Fahrt geht weiter am Dal-See entlang zu den Moghulgärten.
Nachdem die indischen Moghulkaiser Kaschmir im Jahr 1586 nach vielen
vergeblichen Versuchen erobert hatten, bauten sie für sich überall im
Land Moscheen und Paläste und legten prächtige Gärten an. Die Gärten
in Srinagar sind terrassenförmig angelegt. Gepflegte Rasenflächen mit
Blumenbeeten laden zum Verweilen ein. Zeugen alter Zeit sind riesige
Chinar-Bäume (Himalaya-Platanen). Zuerst besuchen Sie den Garten
Chesma-i-Shahi, übersetzt „Königliche Quelle“, den kleinsten
Garten, 1632 von Shah Jahan erbaut mit einer heilkräftigen Quelle. Der
indische Präsident Nehru, dessen Vorfahren aus Kaschmir stammen, ließ
sich dieses Wasser täglich nach Delhi fliegen. Dann besichtigen Sie den
Nishat-Garten (übersetzt: Garten der Freuden), den größten Garten,
angelegt 1633 von Asaf Khan. Dann geht es zum Shalimar-Garten (übersetzt:
Garten der Liebe). Er wurde 1619 von Kaiser Jehangir für seine
persische Frau Nur Jahan angelegt. Zwei Pavillons aus Marmor, ein
kleiner Palast mit Pagodendach, umgeben von quadratischen Wasserbecken
mit vielen Springbrunnen und riesige Rosenbeete erfreuen den Besucher.
Nachmittags: Große Shikararundfahrt.
3. Tag - Srinagar Vormittags:
Fahrt in
die Altstadt Srinagars, wo Sie sich in manchen Vierteln in die
alten Zeiten der Zünfte Europas zurückversetzt fühlen. Zuerst werden
Sie die Shah-Hamadan-Moschee sehen, ein Juwel kaschmirischer
Holzarchitektur, erbaut wahrscheinlich um 1384. Beim Bau wurde ohne Nägel
gearbeitet. Das pagodenähnliche Dach mit seinem schirmförmigen
Dachreiter zeigt buddhistische Reminiszenzen und ist typisch für den
kaschmirischen Baustil der frühen Moslemzeit. Die Außenwände zieren
farbenprächtige Lackmalereien. Nur Moslems wird Eintritt gewährt. Ganz
in der Nähe steht das Grabmal
von Zain-ul-Abidins Mutter: Der Kuppelbau aus dem 15. Jh. steht
sichtbar auf den Resten eines Hindu-Heiligtums und die ihn umgebende
Mauer mit ihren typischen Bögen stammt ebenfalls aus Hindu-Zeiten. In
den alten Gräbern an dem Mausoleum liegen die sterblichen Überreste
des Königs Zain-ul-Abidin (regierte von 1417 – 1469), auch Badshah
genannt, den die Kaschmiris noch heute wegen seiner segensreichen
Herrschaft verehren, und anderer berühmter Männer des moslemischen
Kaschmir.
Weiter geht es zur Jamia-Moschee,
der größten Moschee Srinagars, erbaut 1402, mehrmals abgebrannt und
wieder aufgebaut. Der heutige Bau ist ein typisches Beispiel für den
indo-sarazenischen Baustil. Über 400 Pfeiler aus Zedernholz tragen die
riesige Konstruktion mit Pagodendach und den typischen schirmförmigen
Dachreitern. Diese Moschee kann auch von Nicht-Muslims betreten werden.
Vor der Moschee befindet sich ein großer Markt, in dem man besonders günstig
große Mengen von Gewürzen kaufen kann, die für die üppigen
kaschmirischen Hochzeitsessen (Wazwan genannt) benötigt werden.
Weiterfahrt auf einen Hügel in der Stadt, der seit undenklichen Zeiten
für Hindus und Moslems ein heiliger Platz ist. Denn auf ihm fand das
Ungeheuer, das in dem großen See lebte, der das Kaschmir-Tal ausfüllte,
sein Ende. Das vom Eroberer Kaschmirs, Akbar, im 15. Jh. erbaute Hari-Parbat-Fort
ist zum großen Teil verfallen, ebenso sein Wall, den der Kaiser aus
Mitleid mit den Kaschmiris, die von einer Hungersnot heimgesucht wurden
(die von seinen Truppen ausgelöst wurde), erbauen ließ.
Architektonische Meisterwerke früher Moslem-Baukunst sind die nahe
gelegene Moschee und das Grabmal von Makhdoom Sahib, einem heiligen
Mann aus Persien, der in Kaschmir wirkte. Sie wurden 1483 unter der
Herrschaft von Zain-ul-Abidin, also Jahrzehnte vor der Eroberung durch
den Moghulkaiser, errichtet. Ihr Material stammt von Hindu-Tempeln und
Grundriss und Bauweise sind ihnen ähnlich, ebenso wie der ostwärts
ausgerichtete Eingang.
Mittagessen in einem typischen, kaschmirischen Restaurant, wo Sie
die Gerichte des Wazwans probieren können. Die Kaschmiris essen
viel Fleisch und so besteht dieses zu Festlichkeiten gereichte Mahl aus
mindestens 12 Gängen zum großen Teil aus verschieden zubereiteten
Lammgerichten. Zum Schluss wird aus einem typischen Samovar die köstliche
Kawa gereicht, grüner Tee mit Zimt und Kardamom, Safran und gehackten
Mandeln.
Nachmittag: Gang über eine der vielen Brücken über den
Jhelum-Fuss in die Altstadt mit ihren Basaren und alten Häusern mit
holzgeschnitzten Fassaden und Balkons.
4. Tag – Srinagar Tagesfahrt
(insg. 150 km) nach Avantipur –
Martand – Aischmuqam
Nach ca. einstündiger Fahrt auf dem National Highway sind die
beiden Tempel von Avantipur erreicht. Sie stammen aus der Blütezeit
kaschmirischer, mittelalterlicher Kunst und wurden unter König
Avantivarman (855 – 883), einem Hindu, errichtet, um seine von ihm
gegründete Stadt Avantipura zu verschönern. Der größere, stark
zerfallene Tempel ist Shiva gewidmet. Der kleinere ist in besserem
Zustand und Vishnu (dem Erhalter) geweiht, der auf einem Relief mit
seinen 6 Armen (zwei davon umfassen seine beiden Gefährtinnen) und mit
seinen Emblemen Pfeil, Streitkolben und Lotusblüte zu erkennen ist.
Skulpturen dieses Tempels stehen im Museum in Srinagar.
Weiter geht die Fahrt zu dem auf einem Hochplateau gelegenen Martand-Tempel.
Dieser relativ gut erhaltene, beeindruckende Tempel ist dem Sonnengott
Surya geweiht und wurde im 8. Jh. von König Lalitaditya im frühen
Kaschmir-Stil errichtet. Dieser zeichnet sich aus durch klare
Grundrisse, Säulenkolonnaden mit kleeblattförmigen Bögen und darüber
gesetztem Giebel, sowie einem pyramidenförmigen Dach. Er wurde, wie es
damals üblich war, an einem landschaftlich besonders schönen und
eindrucksvollen Ort gebaut.
Nach ca. einstündiger Weiterfahrt vorbei an Reis- und Maisfeldern,
Obsthainen und Walnussbäumen und durch malerische Dörfer ist die Moschee
von Aischmuqam erreicht. Sie steht auf einer Anhöhe im Dorf; ihre
Fassaden sind aus Holz und ihr holzgeschnitzter Turm zeigt von einem
hohen handwerklichen Können ihrer Erbauer. Im Innern kann in einem Raum
eventuell der in einem Glaskasten aufbewahrte Stock von Issa (so wird
Jesus in Kaschmir genannt) angeschaut werden, der vom Imam nur
herausgenommen und gezeigt wird, wenn den Dorfbewohnern großes Unheil
droht.
Auf der Fahrt wird Ihnen ein Picknick an einem besonders schönen Platz
Ihrer Wahl gereicht.
Rückkehr nach Srinagar am späten Nachmittag.
5. Tag – Srinagar Vormittags: Kurze Fahrt zum Pandrethan-Tempel
aus dem 12. Jh. Er ist in verhältnismäßig gutem Zustand. Seine
Steinreliefarbeiten mit scheinbar fliegenden menschlichen Figuren in der
Decke im Innern des Shiva-Tempels zeugen
vom meisterlichen Können der Handwerker jener Zeit. Der Tempel ist an
allen Seiten geöffnet und die Vielfalt von Licht und Schatten mildert
im Innern seine strenge äußere Form. Der Ort Pandrethan hat eine viel
ältere Geschichte als dieser Tempel. Hier wurde im 3.Jh.v.Chr. die
Stadt „Srinagari“ von Kaiser Ashoka errichtet. In der Nähe,
bergaufwärts, wurden die Reste von zwei buddhistischen Stupas und des
Hofs eines Klosters gefunden.
Die kurze Fahrt über die neue Brücke führt zum Museum. Es ist
eigentlich abbruchreif, doch zeigt es die bei den Ausgrabungen in
Kaschmir gefundenen und hier in Sicherheit gebrachten Kunstwerke
kaschmirischer Kultur.
Beim Besuch in der nahe liegenden Seidenfabrik können Sie die
Entstehung von Seide vom Kokon bis zum fertigen Material erleben. Nur
dem Geschick der Mechaniker hier ist es zu verdanken, dass die Maschinen
(deutscher Herkunft!) aus dem 19. Jahrhundert noch funktionieren.
Nachmittag zu Ihrer Verfügung.
6. Tag –Srinagar Tagesfahrt Manasbal-See – Wular-See - Baba Shukurdin – Pattan
(insg. ca. 120 km)
Die Fahrt geht durch heimelige Dörfer unter hohen, schattenspendenden Bäumen
vorbei an grünen Reisfeldern, die blauer Ferne sehen Sie die
Silhouetten der Berge. Dann erscheint die spiegelglatte, blaue Fläche
des tiefen Manesbal-Sees, gelbe Seerosen und rosafarbene Lotosblütenteppiche
schwimmen auf seinem stillen Wasser. Der See ist 4 km lang und 800 m
breit. Er ist ein idealer Nistplatz für Wasservögel. Die Fahrt geht
weiter nach Bandipur am Wular-See. Er ist 10 km breit und 19 km
lang. In alten Zeiten war er viel größer und trug den Namen der
Schlangengottheit „Mahapadma“. Vögel nisten an seinen Ufern und im
Winter ist er der Hort von Zugvögeln aus dem eisigen Norden Asiens. Ab
Ende August sind Teile seiner Oberfläche mit dem Grün der Wassernüsse
(auf englisch: water-chestnuts) bedeckt, die geröstet eine begehrte
Leckerei auf den Märkten des Landes sind
(sie sind besonders von Diabetikern begehrt, weil sie keine
Kalorien enthalten und den Blutzucker sogar senken sollen). Gemahlen
werden sie zu Brot und Kuchen verarbeitet.- Der See kann für Fischer übrigens
gefährlich werden, denn oft treten gegen Mittag sehr plötzlich hohe
Wellen auf.
Die Fahrt geht am Wular-See entlang auf den in den See hinein ragenden
Berg mit dem Grabmal des Heiligen Baba Shukurdin. Von dort haben
Sie die schönste Aussicht auf den Wular-See, auf die sich in erhabener
Weite ausstreckenden grünen Landschaften des Tals und die in der Ferne
verschwindende, blaue Kette hoher Berge. Es ist ein anrührendes,
unvergessliches Bild. Vor dem Grab knieen andächtig Gläubige, die der
erfüllenden Kraft ihrer Bittgebete an diesem Ort vertrauen.
Auf der ca. 2 ½-stündigen Rückfahrt über Sopore, einer bedeutenden
kleinen Handels- und Ausbildungsstadt, halten Sie in Pattan,
einem größeren Dorf an der Straße nach Srinagar und besichtigen zwei
Shiva-Tempel. Sie wurden im 9. Jh., wie alle Tempel in Kaschmir, aus
riesigen, grauen Sandsteinquadern errichtet und mit Reliefbildern von Göttern
und Blumen- und Tiermotiven verziert.
Unterwegs nehmen Sie an einem schönen Platz Ihrer Wahl Ihr Picknick
ein.
Am frühen Abend sind Sie wieder in Srinagar.
7. Tag – Srinagar Tagesfahrt Parihasapura
– Gulmarg (insg. ca. 108 km)
Auf dem Weg nach Gulmarg geht es zuerst nach Parihasapura, wo Sie
die Reste einer buddhistischen Klosteranlage und die Grundmauern der
wohl größten Stupa der Welt sehen können (8./9. Jh.n.Chr.) Sie
stammen aus der Zeit König Lalitadityas, dem eine Reihe großartiger
Tempelbauten zu verdanken sind. Er wollte hier seine neue Hauptstadt
errichten (ein Projekt, das auch die heutige Landesregierung ins Auge
gefasst hat, worauf die Grundstückspreise kräftig anstiegen!)
Es geht weiter in Richtung Gulmarg nach Khanihama, wo früher die
wertvollen Khani-Schals angefertigt wurden und wo heute die alten Muster
nachgewebt werden.
Herrliche Landschaften mit grünen Feldern umgeben von Bergen, begleiten
Sie auf der Fahrt nach Gulmarg. Die Straße steigt an und Sie
fahren durch dichte Zedernwälder, die immer wieder den Blick freigeben
auf weite Tallandschaften, hinter denen sich die hohen Berge des
Karakorums erheben. Gulmarg (übersetzt: Blumenwiese) zieht zu
jeder Jahreszeit Touristen aus aller Welt an. Auf der riesigen Hochalm
kann man Golf spielen, Pferde reiten, im Winter Ski und Schlitten
fahren. Seit kurzem ist die Attraktion Gulmargs eine Gondel, die bis zu
einem Berggipfel in 4000 Metern Höhe führt, von dem man einen sehr
weiten Blick auf die 7- und 8tausender des Karakorums hat, unter ihnen
der Nanga Parbat. Diese höchste Gondel der Welt zieht im Winter auch
viele Abenteurer-Skifahrer aus dem Westen an, die von hier die steilen Hänge
hinuntersausen.
Nach der Gondelfahrt spätes
Picknick
auf einer grünen Wiese. Wenn noch Zeit ist, können Sie
sich auch auf eines der kleinen Pferde wagen, die immer von einem Mann
begleitet werden und damit die Gegend erkunden. (im Sommer sind eine
Menge Affen zu sehen!).
8. Tag - Srinagar Vormittags geht die Fahrt am Dal-See entlang in einen
Vorort Srinagars, Harwan. Dort wurden auf einem Berghang in den
zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts Reste einer terrassenförmig
angelegten buddhistischen Klosteranlage aus dem 3. Jh.n.Chr.
gefunden, die wohl einzigartig in der Welt sind. Die Mauern der Anlage
wurden aus Lehm errichtet und mit dicht aufgebrachten Kieselsteinen
befestigt. Im Innern in der Mitte befinden sich die Grundmauern einer
Stupa. Der sie umgebende Platz war mit reliefverzierten
Terracotta-Fliesen ausgelegt, von denen ein kleiner Teil im Museum in
Srinagar besichtigt werden kann. Auf den Fliesen sind Menschen, Tiere
und Pflanzen zu sehen; die Numerierungen der Fliesen sind in
Kharoshti-Zahlen, einer Schrift, die nur von den Kushanen, einem
zentralasiatischen Volk, benutzt wurde und die im 5. Jh. verschwand. Von
der Anlage aus haben Sie einen weiten Blick über das Tal.
Nach der Besichtigung werden Sie im Dorf Harwan zum Mittagessen
bei einer kaschmirischen Familie erwartet. Danach können Sie den Töpfern
im Dorf bei ihrer Arbeit zuschauen. Ihre Töpfe und Behälter sind
begehrt wegen ihrer guten Qualität und werden auch heute noch in jedem
Haushalt für die Aufbewahrung von Reis und Öl usw. gebraucht.(insg.
ca. 40 km)
Nachmittag zu Ihrer Verfügung.
9. Tag – Srinagar Tagesfahrt nach Verinag, Kokernag und Achhabal (insg.
180 km)
Zum Abschluss Ihres Aufenthalts in Kaschmir verabschiedet sich das Land
von Ihnen mit der Präsentation einiger wunderschöner Orte:
Zuerst geht es auf dem National Highway in Richtung Indien nach Verinag
(nag heißt übersetzt Quelle), in der Nähe des Banihal-Passes, der
Pforte ins Kaschmir-Tal (80 km von Srinagar entfernt), berühmt wegen
seiner Quelle. Ein Teil des reinen Wassers wird von einem großen,
achteckigen, von Säulen umgebenen Bassin aufgenommen. Die Quelle wird
von den Hindus seit undenklichen Zeiten als Quelle des mythischen Stroms
Vitasta verehrt, weil sie die Gefährtin Shivas, Parvati verkörpert,
die das Land mit dem Wasser reinigt. Erbauer der Anlage (1619 vollendet)
sind die Moghulkaiser Jehangir und Shah Jahan. Sie legten auch den
Garten an der Quelle an.
Weiter geht die Fahrt über einen Pass mit schöner Aussicht ins
Bringhi-Tal, nach Kokernag (2.012 m hoch). Dieses reizvolle Tal
mit mildem Klima ist wegen der Heilkraft seiner Quellen bekannt. Ein üppig
blühender Rosengarten in einer großen Gartenanlage umgeben von hohen
Bergen ist eine Wohltat für Augen und Sinne.
Zum Schluss der Fahrt erwartet Sie der Moghul-Garten Achhabal,
angelegt von Jehangir im 17. Jh. mit der wohl größten Quelle
Kaschmirs. Die Gartenanlage bezieht in einzigartiger Weise die sie
umgebende Natur mit ein und ist ein Kleinod unter den Moghulgärten
Kaschmirs.
Unterwegs nehmen Sie an einem schönen Platz Ihrer Wahl Ihr Picknick
ein.
Die Fahrt endet am späten Nachmittag/frühen Abend in Srinagar.
10. Tag – Srinagar Transfer Hausboot – Flugplatz Srinagar
ENDE DES PROGRAMMS!
Hinweis:
Gut zu kombinieren ist dieses Programm mit den Wanderungen zum
Kolohoi-Gletscher (3 Tage, leicht),
vom Liddertal zum Sindhtal (6 Tage, mittelschwer) und zum
Gangabal-See (7 Tage, mittelschwer), die Sie als Bausteine:
Kaschmir-Wanderungen (bitte anklicken) dazu buchen können
Durchführung der Reise ab
zwei Personen. Einzelzimmerpreis auf Anfrage!
Eingeschlossene
Leistungen:
Transporte in Taxis und geschlossenen Jeeps. Übernachtungen auf
Deluxe-Hausboot in DZ mit Vollverpflegung, auf Tagesfahrten Packlunch.
Gondelfahrt in Gulmarg. Eintrittskosten. Englischsprachige Führungen
(u.U. auch in Deutsch möglich), Reisepreissicherungsschein.
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