INDIENName: Wanderung vom Tso-Kar zum Tso Moriri See See (LT-2)Code: LT-2
Dauer:
7 Tage
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Grundsätzliches:
Die überwältigende Natur des Himalaya können Sie in ihrer Ursprünglichkeit
nur auf Bergwanderungen erfahren.
Diese erfordern aus folgenden Gründen
eine expeditionsmäßig ausgerüstete Begleitmannschaft:
In den nur wenig besiedelten Gebirgen Kaschmirs und Ladakhs gibt es keine Hütten
oder Hotels in Tagesetappen und kaum eine Möglichkeit, unterwegs Vorräte zu
kaufen, so dass alles zum Leben Notwendige mitgenommen werden muss. Dies
empfiehlt sich auch aus Rücksichtnahme auf das empfindliche Gleichgewicht
zwischen der Natur und den Menschen hier, die unter großen Mühen dem
wenigen kultivierbaren Boden gerade die Nahrung für ihren eigenen Bedarf
abringen können. Gleiches gilt für das Brennmaterial: es sollte nichts
abgeholzt, sondern mitgebrachtes Kerosin verwendet werden. Hinzu kommt, dass
viele Wege relativ wenig begangen werden und streckenweise durch Erdrutsche und
Wettereinflüsse verschwinden können, dass Flüsse oft keine Brücken haben und
bei Regen innerhalb kurzer Zeit zu unüberwindlichen Barrieren werden können
und die Tragfähigkeit von Schneebrücken und Gletscherfeldern nur von
Ortskennern beurteilt werden kann.
Deshalb sind für
Wanderungen in diesem Teil des Himalaya
-
ein verantwortungsbewusster,
erfahrener und ortskundiger Führer
-
Ponies
und/oder Träger für das Gepäck und die Ausrüstung
-
ein Koch, der die
Mahlzeiten unterwegs frisch zubereitet und Hilfspersonal
notwendig.
2-Personen-Zelte mit Schlafunterlagen werden zur Verfügung
gestellt. Als wohltuend empfindet der höhenungewohnte und daher leichter ermüdbare
Mitteleuropäer den Transport seines Gepäcks auf den Ponies.
Wanderung
„vom Tso-Kar-See zum Tso Moriri-See“
Die
Wanderung führt vom Tso-Kar-See durch aride tibetische Hochsteppe über
einige Pässe zum Tso Moriri-See.
Das Tso-Kar-Becken (Höhe: 4.530 m) war früher mit einem Süßwasser-See gefüllt,
der nun am Austrocknen ist. Es haben sich zwei Seen gebildet, der Startsapuk-See,
ein Brackwasser-See, ca. 300 ha groß im Süden und im Norden der Tso-Kar-See
ca. 2200 ha groß mit stark salzhaltigem Wasser. Der Startsapuk-See ist vom
Oktober bis März gefroren und wird von Quellen und Schmelzwasser gespeist, während
der türkis-blaue Tso-Kar-See keinen dauernden Wasserzufluss hat. Früher
betrieben die Nomaden Handel mit seinem Salz.
An den Ufern beider Seen nisten seltene Wasservögel. In den Nasswiesen sind mit
viel Glück Schwarz-Hals-Kraniche auszumachen.
Der Tso Moriri-See in 4.511 m Höhe ist ca. 19 km lang, 7 km breit und 40
m tief. Er wird von Quellen und Schmelzwasser gespeist. Von Oktober bis März
ist er zugefroren. An seinem Süd-West-Ende bewässern einige Flüsse aus dem
See ein ausgedehntes Marschland, Brutplatz vieler seltener Wasservögel. In
seinem Wasser, dessen Farben von Tiefblau bis Helltürkis reichen, spiegeln sich
über 6000 m hohe schneebedeckte Berge. Die Farbenpracht beider Seen wird
intensiviert durch die reine, sehr trockene Luft.
Auf der Wanderung werden Sie
Nomaden mit ihren Schaf- und Ziegenherden begegnen. Sie können wilde Esel,
genannt Kyang, sehen, Yaks, Murmeltiere, Blauschafe und die scheuen tibetischen
Antilopen beobachten. Dafür eignet sich am besten ein Fernglas.
Sie befinden sich in einem Natur- und Wildschutzgebiet und dürfen keine
Pflanzen mitnehmen. Auch sollten Sie sich ruhig verhalten, um Tiere nicht zu
verscheuchen.
1. Tag
Fahrt Leh – Tso Kar-See (ca. 157 km)
Die Fahrt von Leh über Upshi, wo die Straße abbiegt geht durch das farbenprächtige
Tal von Meru durch das Dorf Gya, eines der ältesten Dörfer der Gegend. Es
wurde früher als Tor nach Leh betrachtet, wenn man von Lahul/Spiti kam. Fahrt
über den Taglang-La-Pass (5.260 m). Erkundung des Tso-Kar- und Startsapuk-Sees.
Zeltübernachtung in der Nähe des Tso-Kar-Sees.
2. Tag Beginn der Wanderung – Vom
Tso-Kar-See nach Nuruchan (4-5 Std.)
Es geht an den Ufern beider Seen entlang nach Süden über einen kleinen Pass
bis Nuruchan. In dieser Gegend sind oft wilde
Esel (Kyangs) zu sichten. Um Nuruchan gibt es große Herden von Ziegen (die die
beliebte Kashmir-Wolle liefern) und Schafe. Ihre Besitzer, Nomaden, leben hier
im Sommer in ihren Zelten, die oft mit Solarzellen ausgerüstet sind.
3. Tag Nuruchan – Rajung Karu (4-5
Std.)
Leichte Passüberquerung, dann geht es durch ein Tal an einem Fluss entlang.
4. Tag Rajung Karu – Gyama (6-7
Std.)
Heute geht es über den Kyamayuri-Pass (5.400 m) in etwas über 2 Stunden, die
ermüdend sind. Nach der Taldurchquerung über einen kleineren Pass. Nach 2
Flussdurchquerungen ist Gyama erreicht.
5. Tag Gyama – Korzok (7-8 Std.)
Leichte Wanderung am Fluss entlang zum Yalung Nyau-La-Pass (5.400 m), der in
zwei Stunden erreicht ist. Von dort weiter Blick auf die schneebedeckten 6- und
7-Tausender und den Tso Moriri-See. Dann geht es steil hinunter nach Korzok, dem
größten Dorf der Gegend und einer der ältesten Siedlungsplätze der Welt.
6. Tag Aufenthalt in Korzok am Tso
Moriri-See
Hier gibt es ein altes, sehenswertes Kloster. Kleine Wanderung am See entlang.
7. Tag Rückfahrt von Korzok über Mahé am Indus entlang nach Leh (220 km)
Von den Teilnehmern mitzubringen: Schlafsack, Rucksack oder besser Seesack,
Taschenlampe, gute Wanderschuhe, Wassersandalen für die Flussdurchquerungen,
Regenschutz mit Kapuze, Pullover, warme Jacke mit Kapuze, leichte
Baumwollkleidung mit langen Ärmeln, gute Sonnenbrille, sehr starke
Sonnenschutzcrème, Wasserflasche, Mikropurtabletten, Heftpflaster, Aspirin,
Sonnenschutz für den Kopf, großes Tuch gegen Staub auf der Fahrt.
Leistungen:
Transport in geschlossenem Geländewagen, Ponies für das Gepäck. Doppelzelt
mit Schlafunterlagen, frische Vollverpflegung. Führung in englischer Sprache.
Nettopreis
bei einer Beteiligung von 2 – 4 Personen: 972,- € pro Person
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Sie sich.