Indien Rundreise Große Kaschmir

Indien - Kaschmir - Große Kaschmir Reise

Übersicht

Name: Große Kaschmir Reise
Code: K1
Dauer: 10 Tage /
Gebiet: Nordindien / Kaschmir
Anreise: ab / bis Flughafen Srinagar
Reisezeit: Mitte April - Anfang Oktober

Individuelle Änderungen auf Anfrage möglich!
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, die viel gerühmten Schönheiten des Kaschmir-Tals (1600 m hoch im Himalaya) zu erleben? Lassen Sie Ihren Traum wahr werden und kommen Sie nach Kaschmir. Sie haben hier alles, um unvergessliche, schöne Tage zu verbringen.
 
Sie werden die Blütenpracht und sprudelnden Wasserfälle der Moghul-Gärten genießen und die majestätische Weite der von hohen Bergen umgebenen Seen- und Tallandschaften. Sie werden Zeugnisse verschiedener Kulturepochen besichtigen, die von drei Weltreligionen geprägt wurden, dem Buddhismus, dem Hinduismus und vom Islam. Sie werden eintauchen in die Welt der Basare und in die Viertel der Altstadt mit ihren holzgeschnitzten Häuserfassaden wo Schmiede, Tischler, Schneider, Sticker und Scherenschleifer ihrer Arbeit nachgehen. Und schließlich können Sie sehen, wie eine kaschmirische Familie lebt und kaschmirisches Essen, den in Kaschmir berühmten Wazwan, probieren.
 
Und alle Eindrücke zusammen werden Sie am Ende Ihrer Reise dem Verstehen einer Ihnen bisher unbekannten Kultur näher gebracht haben.
 
Sie wohnen auf einem komfortablen Hausboot mit gutem Service und schönem Blick auf den Dal-See und die Berge. Hier können Sie nach den Besichtigungsfahrten immer wieder Kraft tanken für den kommenden Tag.

KURZPROGRAMM

1. Tag: Ankunft Srinagar Abholung vom Flugplatz in Srinagar und Transfer auf Ihr Hausboot auf dem Dal-See - Essen – Ausruhen – Teetrinken – Kleine Shikararundfahrt (gondelähnliches Boot)
2. Tag: Srinagar Vormittags: kurze Fahrt zum Shankracharya-Tempel (2. Jh.v.Chr.), weiter Blick auf die Stadt – Besichtigung der Moghulgärten aus dem 17. Jh.: Chesmashahi mit heilkräftiger Quelle, des Nishat-Gartens und des Shalimar-Gartens.
Nachmittags große Shikararundfahrt.
3. Tag: Srinagar Vormittags: Besichtigung der Shah-Hamadan-Moschee ((14. Jh.), des Grabmals von König Zain-ul-Abidins Mutter, der Jamia-Moschee (14. Jh.), des Hari Parbat-Forts und der Moschee und des Grabmals von Makhdoom Sahib (15. Jh.) Mittagessen in einem typischen kaschmirischen Restaurant.
Nachmittags: Stadtbummel.
4. Tag: Srinagar Tagesfahrt (insg. 150 km): Tempel von Avantipur (9. Jh.), des Sonnentempels von Martand (8. Jh.) und der alten, holzgeschnitzten Moschee von Aischmuqam. Rückfahrt nach Srinagar.
5. Tag: Srinagar Vormittags: Tempel von Pandrethan (12. Jh.) in Srinagar - Besuch des Museums – Besichtigung der Seidenfabrik.
Nachmittag zu Ihrer Verfügung
6. Tag: Srinagar Tagesfahrt (insg. 120 km) zum idyllisch gelegenen Manesbal-See. Weiterfahrt über Bandipur am Wular-See zum Heiligtum des Baba Shukurdin, von wo dieser größte See Indiens weit überblickt werden kann. Rückfahrt über Sopore und Besichtigung der Tempel von Pattan (9. Jh.)
7. Tag: Srinagar Tagesfahrt (105 km insg.) über Parihasapura (buddh. Kloster- und Stupaanlage 8. Jh.) und Khanihama (Schalweberei nach alten Muster) nach Gulmarg, 2700 m hoch gelegen, berühmter Touristenort und Wintersportgebiet. Fahrt mit der am höchsten hinaufreichendenden Gondel der Welt (über 4000 m). Mittagessen in einem guten Hotel. Rückfahrt nach Srinagar am Nachmittag.
8. Tag: Srinagar Vormittags: Besichtigung der Ausgrabungen einer buddhistischen Klosteranlage (3. Jh.) in Harwan bei Srinagar, Besichtigung des Töpferdorfes Harwan, Teetrinken in einem der Lehmhäuser. Mittagessen bei einer kaschmirischen Familie. (insg. 40 km).
Nachmittag zu Ihrer Verfügung.
9. Tag: Srinagar Tagesfahrt nach Verinag mit einem großen achteckigen Bassin als Quellfassung aus der Moghulzeit (17. Jh.) (wird von den Hindus seit alter Zeit als Quelle ihres mythischen Stroms Vitasta verehrt). Weiterfahrt nach Kokernag im wunderschönen Bringhi-Tal, heilkräftige Quellen und ein großer Rosengarten; auf dem Rückweg Besichtigung des Moghulgartens Achhabal mit einer mächtigen Quelle.(insg. 180 km)
10. Tag: Srinagar Abreise Transfer Hausboot – Flugplatz in Srinagar

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Ihr Indien-Spezialist Stefan Meier
ist gerne für Sie da!

0049 9621 9609 764 meier@maya-travels.de
Öffnungszeiten: Mo - Fr: 09.00 - 18.00 Uhr

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Reiseverlauf

F = Frühstück, M = Mittagessen (kann auch Lunchbox sein), A = Abendessen

01. Tag Ankunft Srinagar A

Sie werden vom Flugplatz in Srinagar, der Sommer-Hauptstadt Kaschmirs, abgeholt und zu Ihrem Hausboot auf dem Dal-See gefahren.
Ihr Boot liegt fest verankert; es ist komfortabel ausgestattet und hat 2-3 Schlafräume mit je einem Bad und WC, einen Essraum, einen Aufenthaltsraum mit Veranda und ein Sonnendeck (es können weitere Gäste in den anderen Zimmern auf dem Boot nächtigen). Es gibt ausgezeichnetes, nach Ihren Wünschen zubereitetes Essen und einen guten Service. Nachdem Sie sich ausgeruht und gegessen haben können Sie eine kleine Rundfahrt mit einer Shikara, einem gondelähnlichen, überdachten Ruderboot, unternehmen.
 

02. Tag Srinagar F, M, A

Vormittags kurze Fahrt zum Shankracharya-Tempel, der hoch auf dem Ihrem Hausboot gegenüberliegenden Berg liegt. Er wurde im 2. Jh.v.Chr. durch den berühmten Kaiser Ashoka erbaut, der sich sehr um die Verbreitung des Buddhismus in Indien verdient gemacht hat. Der Tempel ist heute hinduistisch und ist dem Gott der Zerstörung und Erneuerung, Shiva, geweiht, dem im gesamten Himalaya besondere Verehrung zuteil wird. Als moslemische Herrscher im 14. Jh. die hinduistischen Herrscher in Kashmir ablösten, wurde der Tempel Takt-i-Suleiman (Thron des Salomon) genannt. So spiegelt sich in der Geschichte des Tempels die Vielfalt der Kulturen wider, die in Kaschmir ihre Spuren hinterließen und hier zu einer eigenständigen Kultur verschmolzen. – Vom Berggipfel haben Sie einen weiten Rundblick auf die Stadt mit ihren Seen und Umgebung.
Die Fahrt geht weiter am Dal-See entlang zu den Moghulgärten. Nachdem die indischen Moghulkaiser Kaschmir im Jahr 1586 nach vielen vergeblichen Versuchen erobert hatten, bauten sie für sich überall im Land Moscheen und Paläste und legten prächtige Gärten an. Die Gärten in Srinagar sind terrassenförmig angelegt. Gepflegte Rasenflächen mit Blumenbeeten laden zum Verweilen ein. Zeugen alter Zeit sind riesige Chinar-Bäume (Himalaya-Platanen). Zuerst besuchen Sie den Garten Chesma-i-Shahi, übersetzt „Königliche Quelle“, den kleinsten Garten, 1632 von Shah Jahan erbaut mit einer heilkräftigen Quelle. Der indische Präsident Nehru, dessen Vorfahren aus Kaschmir stammen, ließ sich dieses Wasser täglich nach Delhi fliegen. Dann besichtigen Sie den Nishat-Garten (übersetzt: Garten der Freuden), den größten Garten, angelegt 1633 von Asaf Khan. Dann geht es zum Shalimar-Garten (übersetzt: Garten der Liebe). Er wurde 1619 von Kaiser Jehangir für seine persische Frau Nur Jahan angelegt. Zwei Pavillons aus Marmor, ein kleiner Palast mit Pagodendach, umgeben von quadratischen Wasserbecken mit vielen Springbrunnen und riesige Rosenbeete erfreuen den Besucher.
Nachmittags: Große Shikararundfahrt..

03. Tag Srinagar F, M, A

Srinagar Vormittags: Fahrt in die Altstadt Srinagars, wo Sie sich in manchen Vierteln in die alten Zeiten der Zünfte Europas zurückversetzt fühlen. Zuerst werden Sie die Shah-Hamadan-Moschee sehen, ein Juwel kaschmirischer Holzarchitektur, erbaut wahrscheinlich um 1384. Beim Bau wurde ohne Nägel gearbeitet. Das pagodenähnliche Dach mit seinem schirmförmigen Dachreiter zeigt buddhistische Reminiszenzen und ist typisch für den kaschmirischen Baustil der frühen Moslemzeit. Die Außenwände zieren farbenprächtige Lackmalereien. Nur Moslems wird Eintritt gewährt. Ganz in der Nähe steht das Grabmal von Zain-ul-Abidins Mutter: Der Kuppelbau aus dem 15. Jh. steht sichtbar auf den Resten eines Hindu-Heiligtums und die ihn umgebende Mauer mit ihren typischen Bögen stammt ebenfalls aus Hindu-Zeiten. In den alten Gräbern an dem Mausoleum liegen die sterblichen Überreste des Königs Zain-ul-Abidin (regierte von 1417 – 1469), auch Badshah genannt, den die Kaschmiris noch heute wegen seiner segensreichen Herrschaft verehren, und anderer berühmter Männer des moslemischen Kaschmir.

Weiter geht es zur Jamia-Moschee, der größten Moschee Srinagars, erbaut 1402, mehrmals abgebrannt und wieder aufgebaut. Der heutige Bau ist ein typisches Beispiel für den indo-sarazenischen Baustil. Über 400 Pfeiler aus Zedernholz tragen die riesige Konstruktion mit Pagodendach und den typischen schirmförmigen Dachreitern. Diese Moschee kann auch von Nicht-Muslims betreten werden. Vor der Moschee befindet sich ein großer Markt, in dem man besonders günstig große Mengen von Gewürzen kaufen kann, die für die üppigen kaschmirischen Hochzeitsessen (Wazwan genannt) benötigt werden.
Weiterfahrt auf einen Hügel in der Stadt, der seit undenklichen Zeiten für Hindus und Moslems ein heiliger Platz ist. Denn auf ihm fand das Ungeheuer, das in dem großen See lebte, der das Kaschmir-Tal ausfüllte, sein Ende. Das vom Eroberer Kaschmirs, Akbar, im 15. Jh. erbaute Hari-Parbat-Fort ist zum großen Teil verfallen, ebenso sein Wall, den der Kaiser aus Mitleid mit den Kaschmiris, die von einer Hungersnot heimgesucht wurden (die von seinen Truppen ausgelöst wurde), erbauen ließ. Architektonische Meisterwerke früher Moslem-Baukunst sind die nahe gelegene Moschee und das Grabmal von Makhdoom Sahib, einem heiligen Mann aus Persien, der in Kaschmir wirkte. Sie wurden 1483 unter der Herrschaft von Zain-ul-Abidin, also Jahrzehnte vor der Eroberung durch den Moghulkaiser, errichtet. Ihr Material stammt von Hindu-Tempeln und Grundriss und Bauweise sind ihnen ähnlich, ebenso wie der ostwärts ausgerichtete Eingang.
Mittagessen in einem typischen, kaschmirischen Restaurant, wo Sie die Gerichte des Wazwans probieren können. Die Kaschmiris essen viel Fleisch und so besteht dieses zu Festlichkeiten gereichte Mahl aus mindestens 12 Gängen zum großen Teil aus verschieden zubereiteten Lammgerichten. Zum Schluss wird aus einem typischen Samovar die köstliche Kawa gereicht, grüner Tee mit Zimt und Kardamom, Safran und gehackten Mandeln.
Nachmittag: Gang über eine der vielen Brücken über den Jhelum-Fuss in die Altstadt mit ihren Basaren und alten Häusern mit holzgeschnitzten Fassaden und Balkons.

04. Tag Srinagar F, M, A

Tagesfahrt (insg. 150 km) nach Avantipur – Martand – Aischmuqam
Nach ca. einstündiger Fahrt auf dem National Highway sind die beiden Tempel von Avantipur erreicht. Sie stammen aus der Blütezeit kaschmirischer, mittelalterlicher Kunst und wurden unter König Avantivarman (855 – 883), einem Hindu, errichtet, um seine von ihm gegründete Stadt Avantipura zu verschönern. Der größere, stark zerfallene Tempel ist Shiva gewidmet. Der kleinere ist in besserem Zustand und Vishnu (dem Erhalter) geweiht, der auf einem Relief mit seinen 6 Armen (zwei davon umfassen seine beiden Gefährtinnen) und mit seinen Emblemen Pfeil, Streitkolben und Lotusblüte zu erkennen ist. Skulpturen dieses Tempels stehen im Museum in Srinagar.
Weiter geht die Fahrt zu dem auf einem Hochplateau gelegenen Martand-Tempel. Dieser relativ gut erhaltene, beeindruckende Tempel ist dem Sonnengott Surya geweiht und wurde im 8. Jh. von König Lalitaditya im frühen Kaschmir-Stil errichtet. Dieser zeichnet sich aus durch klare Grundrisse, Säulenkolonnaden mit kleeblattförmigen Bögen und darüber gesetztem Giebel, sowie einem pyramidenförmigen Dach. Er wurde, wie es damals üblich war, an einem landschaftlich besonders schönen und eindrucksvollen Ort gebaut.
Nach ca. einstündiger Weiterfahrt vorbei an Reis- und Maisfeldern, Obsthainen und Walnussbäumen und durch malerische Dörfer ist die Moschee von Aischmuqam erreicht. Sie steht auf einer Anhöhe im Dorf; ihre Fassaden sind aus Holz und ihr holzgeschnitzter Turm zeigt von einem hohen handwerklichen Können ihrer Erbauer. Im Innern kann in einem Raum eventuell der in einem Glaskasten aufbewahrte Stock von Issa (so wird Jesus in Kaschmir genannt) angeschaut werden, der vom Imam nur herausgenommen und gezeigt wird, wenn den Dorfbewohnern großes Unheil droht. Auf der Fahrt wird Ihnen ein Picknick an einem besonders schönen Platz Ihrer Wahl gereicht.
Rückkehr nach Srinagar am späten Nachmittag.

05. Tag Srinagar F, M, A

Vormittags: Kurze Fahrt zum Pandrethan-Tempel aus dem 12. Jh. Er ist in verhältnismäßig gutem Zustand. Seine Steinreliefarbeiten mit scheinbar fliegenden menschlichen Figuren in der Decke im Innern des Shiva-Tempels zeugen vom meisterlichen Können der Handwerker jener Zeit. Der Tempel ist an allen Seiten geöffnet und die Vielfalt von Licht und Schatten mildert im Innern seine strenge äußere Form. Der Ort Pandrethan hat eine viel ältere Geschichte als dieser Tempel. Hier wurde im 3.Jh.v.Chr. die Stadt „Srinagari“ von Kaiser Ashoka errichtet. In der Nähe, bergaufwärts, wurden die Reste von zwei buddhistischen Stupas und des Hofs eines Klosters gefunden.
Die kurze Fahrt über die neue Brücke führt zum Museum. Es ist eigentlich abbruchreif, doch zeigt es die bei den Ausgrabungen in Kaschmir gefundenen und hier in Sicherheit gebrachten Kunstwerke kaschmirischer Kultur.
Beim Besuch in der nahe liegenden Seidenfabrik können Sie die Entstehung von Seide vom Kokon bis zum fertigen Material erleben. Nur dem Geschick der Mechaniker hier ist es zu verdanken, dass die Maschinen (deutscher Herkunft!) aus dem 19. Jahrhundert noch funktionieren.
Nachmittag zu Ihrer Verfügung.

06. Tag Srinagar F, M, A

Tagesfahrt Manasbal-See – Wular-See - Baba Shukurdin – Pattan (insg. ca. 120 km)
Die Fahrt geht durch heimelige Dörfer unter hohen, schattenspendenden Bäumen vorbei an grünen Reisfeldern, die blauer Ferne sehen Sie die Silhouetten der Berge. Dann erscheint die spiegelglatte, blaue Fläche des tiefen Manesbal-Sees, gelbe Seerosen und rosafarbene Lotosblütenteppiche schwimmen auf seinem stillen Wasser. Der See ist 4 km lang und 800 m breit. Er ist ein idealer Nistplatz für Wasservögel. Die Fahrt geht weiter nach Bandipur am Wular-See. Er ist 10 km breit und 19 km lang. In alten Zeiten war er viel größer und trug den Namen der Schlangengottheit „Mahapadma“. Vögel nisten an seinen Ufern und im Winter ist er der Hort von Zugvögeln aus dem eisigen Norden Asiens. Ab Ende August sind Teile seiner Oberfläche mit dem Grün der Wassernüsse (auf englisch: water-chestnuts) bedeckt, die geröstet eine begehrte Leckerei auf den Märkten des Landes sind (sie sind besonders von Diabetikern begehrt, weil sie keine Kalorien enthalten und den Blutzucker sogar senken sollen). Gemahlen werden sie zu Brot und Kuchen verarbeitet.- Der See kann für Fischer übrigens gefährlich werden, denn oft treten gegen Mittag sehr plötzlich hohe Wellen auf.
Die Fahrt geht am Wular-See entlang auf den in den See hinein ragenden Berg mit dem Grabmal des Heiligen Baba Shukurdin. Von dort haben Sie die schönste Aussicht auf den Wular-See, auf die sich in erhabener Weite ausstreckenden grünen Landschaften des Tals und die in der Ferne verschwindende, blaue Kette hoher Berge. Es ist ein anrührendes, unvergessliches Bild. Vor dem Grab knieen andächtig Gläubige, die der erfüllenden Kraft ihrer Bittgebete an diesem Ort vertrauen.
Auf der ca. 2 ½-stündigen Rückfahrt über Sopore, einer bedeutenden kleinen Handels- und Ausbildungsstadt, halten Sie in Pattan, einem größeren Dorf an der Straße nach Srinagar und besichtigen zwei Shiva-Tempel. Sie wurden im 9. Jh., wie alle Tempel in Kaschmir, aus riesigen, grauen Sandsteinquadern errichtet und mit Reliefbildern von Göttern und Blumen- und Tiermotiven verziert.
Unterwegs nehmen Sie an einem schönen Platz Ihrer Wahl Ihr Picknick ein.
Am frühen Abend sind Sie wieder in Srinagar.

07. Tag Srinagar F, M, A

Tagesfahrt Parihasapura – Gulmarg (insg. ca. 108 km)
Auf dem Weg nach Gulmarg geht es zuerst nach Parihasapura, wo Sie die Reste einer buddhistischen Klosteranlage und die Grundmauern der wohl größten Stupa der Welt sehen können (8./9. Jh.n.Chr.) Sie stammen aus der Zeit König Lalitadityas, dem eine Reihe großartiger Tempelbauten zu verdanken sind. Er wollte hier seine neue Hauptstadt errichten (ein Projekt, das auch die heutige Landesregierung ins Auge gefasst hat, worauf die Grundstückspreise kräftig anstiegen!)
Es geht weiter in Richtung Gulmarg nach Khanihama, wo früher die wertvollen Khani-Schals angefertigt wurden und wo heute die alten Muster nachgewebt werden.
Herrliche Landschaften mit grünen Feldern umgeben von Bergen, begleiten Sie auf der Fahrt nach Gulmarg. Die Straße steigt an und Sie fahren durch dichte Zedernwälder, die immer wieder den Blick freigeben auf weite Tallandschaften, hinter denen sich die hohen Berge des Karakorums erheben. Gulmarg (übersetzt: Blumenwiese) zieht zu jeder Jahreszeit Touristen aus aller Welt an. Auf der riesigen Hochalm kann man Golf spielen, Pferde reiten, im Winter Ski und Schlitten fahren. Seit kurzem ist die Attraktion Gulmargs eine Gondel, die bis zu einem Berggipfel in 4000 Metern Höhe führt, von dem man einen sehr weiten Blick auf die 7- und 8tausender des Karakorums hat, unter ihnen der Nanga Parbat. Diese höchste Gondel der Welt zieht im Winter auch viele Abenteurer-Skifahrer aus dem Westen an, die von hier die steilen Hänge hinuntersausen.
Nach der Gondelfahrt spätes Picknick auf einer grünen Wiese. Wenn noch Zeit ist, können Sie sich auch auf eines der kleinen Pferde wagen, die immer von einem Mann begleitet werden und damit die Gegend erkunden. (im Sommer sind eine Menge Affen zu sehen!).

08. Tag Srinagar F, M, A

Vormittags geht die Fahrt am Dal-See entlang in einen Vorort Srinagars, Harwan. Dort wurden auf einem Berghang in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts Reste einer terrassenförmig angelegten buddhistischen Klosteranlage aus dem 3. Jh.n.Chr. gefunden, die wohl einzigartig in der Welt sind. Die Mauern der Anlage wurden aus Lehm errichtet und mit dicht aufgebrachten Kieselsteinen befestigt. Im Innern in der Mitte befinden sich die Grundmauern einer Stupa. Der sie umgebende Platz war mit reliefverzierten Terracotta-Fliesen ausgelegt, von denen ein kleiner Teil im Museum in Srinagar besichtigt werden kann. Auf den Fliesen sind Menschen, Tiere und Pflanzen zu sehen; die Numerierungen der Fliesen sind in Kharoshti-Zahlen, einer Schrift, die nur von den Kushanen, einem zentralasiatischen Volk, benutzt wurde und die im 5. Jh. verschwand. Von der Anlage aus haben Sie einen weiten Blick über das Tal.
Nach der Besichtigung werden Sie im Dorf Harwan zum Mittagessen bei einer kaschmirischen Familie erwartet. Danach können Sie den Töpfern im Dorf bei ihrer Arbeit zuschauen. Ihre Töpfe und Behälter sind begehrt wegen ihrer guten Qualität und werden auch heute noch in jedem Haushalt für die Aufbewahrung von Reis und Öl usw. gebraucht.(insg. ca. 40 km)
Nachmittag zu Ihrer Verfügung.

09. Tag Srinagar F, M, A

Tagesfahrt nach Verinag, Kokernag und Achhabal (insg. 180 km)
Zum Abschluss Ihres Aufenthalts in Kaschmir verabschiedet sich das Land von Ihnen mit der Präsentation einiger wunderschöner Orte:
Zuerst geht es auf dem National Highway in Richtung Indien nach Verinag (nag heißt übersetzt Quelle), in der Nähe des Banihal-Passes, der Pforte ins Kaschmir-Tal (80 km von Srinagar entfernt), berühmt wegen seiner Quelle. Ein Teil des reinen Wassers wird von einem großen, achteckigen, von Säulen umgebenen Bassin aufgenommen. Die Quelle wird von den Hindus seit undenklichen Zeiten als Quelle des mythischen Stroms Vitasta verehrt, weil sie die Gefährtin Shivas, Parvati verkörpert, die das Land mit dem Wasser reinigt. Erbauer der Anlage (1619 vollendet) sind die Moghulkaiser Jehangir und Shah Jahan. Sie legten auch den Garten an der Quelle an.
Weiter geht die Fahrt über einen Pass mit schöner Aussicht ins Bringhi-Tal, nach Kokernag (2.012 m hoch). Dieses reizvolle Tal mit mildem Klima ist wegen der Heilkraft seiner Quellen bekannt. Ein üppig blühender Rosengarten in einer großen Gartenanlage umgeben von hohen Bergen ist eine Wohltat für Augen und Sinne.
Zum Schluss der Fahrt erwartet Sie der Moghul-Garten Achhabal, angelegt von Jehangir im 17. Jh. mit der wohl größten Quelle Kaschmirs. Die Gartenanlage bezieht in einzigartiger Weise die sie umgebende Natur mit ein und ist ein Kleinod unter den Moghulgärten Kaschmirs.
Unterwegs nehmen Sie an einem schönen Platz Ihrer Wahl Ihr Picknick ein.
Die Fahrt endet am späten Nachmittag/frühen Abend in Srinagar.

10. Tag Srinagar Abreise F

Transfer Hausboot zum Flugplatz Srinagar
 
ENDE DES PROGRAMMS! ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!

Preise und Leistungen

Preise pro Person im Doppelzimmer in Euro:

Saison: 01.04.2017 – 31.10.2017
Preis pro Person bei 2 Teilnehmern: 1.666 €
 
Preise für andere Zeiträume auf Anfrage!
Preise für Einzelreisende, Einzelzimmerzuschlag, 3-Bettzimmer oder Gruppen ab 3 Personen, sowie individuell geänderter Routenverlauf auf Anfrage.
Langstreckenflüge von Deutschland - Genaue Preise und Verbindungen auf Anfrage.
Vorprogramm in Delhi, Preis Flüge Delhi-Srinagar nennen wir auf Anfrage gerne. 

Eingeschlossene Leistungen:

- Übernachtungen auf Deluxe-Hausboot im Doppelzimmer
- Verpflegung wie im Verlauf beschrieben (auf Tagesfahrten Packlunch)
- Transporte in Kaschmir im Scorpio/Tavera/Innova/Scorpio oder ähnlich,
- Abholung und Begleitung am Flughafen
- Eintrittsgelder für Besichtigungen wie beschrieben (1x je Stätte)
- Englisch sprechender lokaler Guide (deutsch sprechend wenn verfügbar)
- Alle Gebühren, Steuern, Straßen- Parkgebühren,
- Guide/Fahrer und dessen Unterkunft/Verpflegung, Reisepreissicherungsschein.

Nicht inkl. Leistungen:

- Flüge
- Frühstück, Mittag- und Abendessen wenn nicht im Verlauf oder eingeschlossenen Leistungen anders beschrieben
- Laundry-Service, Visum, Trinkgelder
- Sonstige persönliche Ausgaben
- Alle Leistungen welche nicht in den eingeschlossenen Leistungen oder im Reiseverlauf beschrieben sind
- Reiserücktrittskostenversicherung, Reisekrankenversicherung.

Haben Sie Fragen?
Ihr Indien-Spezialist Stefan Meier
ist gerne für Sie da!

0049 9621 9609 764 meier@maya-travels.de
Öffnungszeiten: Mo - Fr: 09.00 - 18.00 Uhr

GERNE MELDEN WIR UNS BEI IHNEN!

Hotels

Srinagar: DeLuxe-Hausboot (DZ/Bad/WC) (es gibt 2-3 Zimmer auf jedem Boot, so kann es sein, dass andere Teilnehmer dort auch nächtigen (Gegen Aufpreis alleinige Nutzung Hausboot)
 
ANDERE HOTELS AUF ANFRAGE! Gerne beraten wir Sie dabei!
 
Hotel Check-In/Check-Out 12.00 Uhr
Tageszimmer (Zimmernutzung nach Check-Out Zeit und/oder vor Check-In Zeit) ist nur enthalten wenn im Reiseverlauf darauf hingewiesen wird. Hotels werden erst bei Buchung fest gebucht, die Nennung der Hotels bedeutet keine Bestätigung der Hotels. Hotelklassifizierung entspricht den örtlichen Bestimmungen. Beigefügte Hotelbeschreibungen / Links können etwas abweichen. Für den Inhalt und auch den Inhalten der Hotelhomepages / Links sind wir nicht verantwortlich. Andere Hotels auf Anfrage; gerne beraten wir Sie dabei.
 
 
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